MAIN-POST lobt Johannes Fenn in den Hochzeitsfotografen-Himmel

Am 3. März 2011 veröffentliche die MAIN-POST folgenden Artikel unter dem Titel „Johannes Fenn unter den Top 20 der besten Hochzeitfotografen der Welt“ mit einem Bild fast über die ganze Seitenbreite. Mein erster Gedanke: „Da hat die MAIN-POST aber ganz schön dick aufgetragen“ . Natürlich zunächst große Freude über eine solche Schlagzeile! Aber wenn der kritische Verstand sich dann wieder meldet, erkenne ich auch, dass eine solche Meldung der Differenzierung bedarf. Mein geschätzter Kollege Marco Schwarz meint zu einer solch steilen Behauptung an anderer Stelle: „Das entspricht so nun mal nicht der Wahrheit, und ist Kunden gegenüber nicht ehrlich.“ Damit hat er – nach meiner Einschätzung – recht und zugleich unrecht.

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Eine Schlagzeile ist kurz und plakativ und kann nicht die nötigen Bedingungen und Vorannahmen berücksichtigen, deren Nennung eigentlich erforderlich wäre. Ich meine, man kann gar nicht die besten Hochzeitsfotografen ermitteln, weil für eine solche Bewertung verbindliche Kriterien fehlen. Welche Kriterien sollte man da zu Hilfe nehmen? Die Qualität der Fotos? – die unterliegt einer subjektiven Beurteilung; die Bekanntheit der Namen der Fotografen? – die ist je nach Zielgruppe und geografischer Lage unterschiedlich; die Höhe des Honorars, das der Fotograf verlangen kann? – Na ja, bei diesem letzten Kriterium hätte ich mit Sicherheit keine Chance.

Nun gibt es auf nationaler und internationaler Ebene Vereinigungen für Berufsfotografen, einige für Spezialisten innerhalb des professionellen Spektrums z.B. für Hochzeitsfotografen. Die bekanntesten internationalen der Hochzeitsfotografie sind wohl die International Society of Professional Wedding Photographers (ISPWP) und die WPJA mit ihrer Untergruppe  The Artistic Guild of the Wedding Photojournalist Association . Ich bin Mitglied von beiden. Besonders die ISPWP hält das Niveau und die Qualität der Mitglieder sehr hoch entsprechend Ihrem Anspruch „The Best Wedding Photographers in the World“. Eine Kommission prüft die Qualität der Bilder und die professionelle Integrität und Erfahrung des Aspiranten sehr gründlich und die überwiegende Mehrheit (ca. 75%) der Mitglieder der jeweiligen Landes müssen der Aufnahme zustimmen. Die Mitgliedschaft in der ISPWP gilt somit in der Branche als Qualitätssiegel ersten Ranges auf internationalem Niveau.

Die genannten Berufsvereinigungen der Hochzeitsfotografie veranstalten vierteljährlich einen internen Wettbewerb, an dem nur die Mitglieder teilnehmen können, um eine Rangliste zu ermitteln. Beim aktuellen Contest der ISPWP stehe ich durch vier prämierte Bilder auf Platz 18 in der Gesamtwertung als einziger Deutscher in der Liste der TOP 20. So ist die Überschrift der MAIN-POST zu bewerten. Nicht mehr und nicht weniger.

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Matthias Richter - 9. März 2011 - 09:26

Herzlichen Glückwunsch zu der guten Plazierung! Für mich klingt Dein Text aber ein wenig nach Rechfertigung und Entschuldigung. Wofür? Das man sich für Erfolge auch noch rechtfertigen muss, das gibt es wohl nur in Deutschland.
Mach weiter so gute Fotos!
Matthias

Rüdiger Gohr - 14. März 2011 - 15:37

Hallo Johannes,
ich sehe das ähnlich wie Matthias..Du machst tolle Hochzeitsfotos und nur das zählt. Vor 15 Jahren hätte es einen Bericht in dieser Art eh nicht gegeben .., da war die Hochzeitsfotografie hier in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Fotografen wie Du .. und auch Matthias tragen dazu bei das die Hochzeitsfotografie ein angesehener Teil der Fotografie wird / ist
vg
Rüdiger

Hochzeitsfotografin-Berlin - 1. April 2011 - 19:31

Herzlichen Glückwunsch zu solch guter Presse! Tolle, kostenlose Werbung. Aber doch verdient, da Du ja auch tolle Fotos machst!
So was wünsche ich mir in der Berliner Zeitung! 🙂

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